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Susanne Volk

Was ist Systemische Therapie?

In der Systemischen Therapie geht man davon aus, dass der Schlüssel zum Verständnis und zur Veränderung von Problemen weniger in der Person allein liegt, sondern im Zusammenhang, in dem das Problem steht, also in Familien, Gruppen, Organisationen zu finden ist.

Verwendet werden in der systemischen Gesprächsführung zirkuläre Fragen und andere Frage- und Interventionstechniken, die dazu dienen, das Problem und die Sicht auf dieses zu erkennen, die Sicht zu verstören und somit neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten eröffnen.

Darüberhinaus werden auch in der Systemischen Therapie wie in der Gestalttherapie erlebnisorientierte Verfahren wie Externalisierungen und Stuhl- bzw. Aufstellungsarbeiten verwendet.

Die Sichtweise eines Inneren Teams verdeutlicht, dass ein System nicht nur mit anderen Menschen und Strukturen betrachtet wird, sondern auch das innere System eines Menschen von Bedeutung sein kann. Die Komponenten eines Systems beeinflussen sich wechselseitig und stabilisieren dieses Miteinander. Dies ist im negativen und positiven Sinn möglich. Aufgabe in der Systemischen Therapie ist es unter anderem, Impulse zu setzen, um eine Veränderung in diesen Systemen anzuregen und damit Symptome zu mildern bzw. zu beseitigen.

Seit 1. Juli 2020 ist die Systemische Therapie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen aufgenommen.

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